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Dirk Meissner Jazz for Starships
Schoener Hoeren Music LC 10944 ( www.schoener-hoeren.de )

Alle Stücke geschrieben, produziert, aufgenommen und gemischt von Dirk Meissner. Altsaxophon und alle Instrumente gespielt von Dirk Meissner.
Featuring: Arnd Geise am Bass (Track 7+12), Peter Koobs an der Gitarre (Track 6) und Andreas Prögel an den E-Drums (Track 2+4)
Aufgenommen von Januar bis Oktober 2002
Vertrieb: NRW Vertrieb Essen, Bestellnummer 4017
Veröffentlichung 07.09.2003

„Schon seit Jahren beschäftigt mich die Frage, wie man heute mit Jazz auch das Große Publikum begeistern kann, ohne gleich die Seele dieser Musik zu verlieren. Mit einer Musik, die konsequent und unnachgiebig den eigenen Weg geht, mit wärmenden Melodien und einem unverwechselbarem Sound. Einer Musik, die aber auch den ungeübten Hörer an die Hand nimmt und trotzdem vor Ideen nur so sprudelt.
Auch stellte ich fest, daß ich dem Einfluß von Depeche Mode, Madonna und Moby, meinem Fernseher und John Coltrane nicht mehr einfach nur mit einem traditionellen Jazzquartett und einer typischen Jazz-CD ( die an nur zwei Tagen aufgenommmen wird ) begegnen kann.
Von Anfang an war mir klar, daß Jazz for Starships ein Konzeptalbum in der Tradition von „A Love Supreme“ werden würde, mit meinem Altsaxophon in der Mitte, ruhigen Weltraumklängen am Rand und ausschließlich Stücken, die nur um eine einzige Stimmung kreisen.

Zudem merkte ich als Produzent und Komponist immer mehr, daß die Welt der Computer neue und kreative Möglichkeiten auch für den „Jazz“ bieten kann, und daß umgekehrt auch die Elektronische Musik von einem Schuß Jazz profitieren kann. Ich versuchte also die Beats von Drum´n´Bass oder Trip Hop mit der melodische Kraft und der kompositorischen Raffinesse des Jazz zu kombinieren. Dabei fand ich es sehr spannend, mit meinem Altsaxophon ( einem nun beinahe schon traditionellem Instrument ) über elektronische Landschaften zu schweben, die Wärme und den sanften und verführerischen Klang des Saxophons mit der treibenden Kraft der Elektro- und Geräuschloops und den tiefen Basslines zu verbinden.
Fast alle Titel von Jazz for Starships sind sehr langsam, eine Balladenplatte, die in keine Schublade wirklich hineinpasst. Intergalactic-Crossover. Aber irgendwie, wenn keiner singt und ein Saxophon dabei ist, dann ist es vielleicht doch einfach „Jazz“.
Jedenfalls: so könnte sie aussehen, die Zukunft der Jazzmusik: die Musik die man hören wird, wenn man mit seinem Raumschiff durch das Weltall treibt und dabei vergnügt aus dem Fenster sieht...“